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Das Buch zur Reichenbachfallbahn |
Drahtseilbahn zum Reichenbachfall - Das versteckte Kleinod im Haslital.
100 Jahre Bahngeschichte 1899-1999.
82 Seiten; 100 farbige Abbildungen; Format A4; kartoniert
ISBN Nr.: 3-9521771-0-5
Autoren: Peter und Regula Werren, Meiringen
SFr. 39.- + Porto + Verpackung
Rechtzeitig auf das 100-Jahr Bahnjubiläum Anfang Juni 1999 erschien die Geschichte der Drahtseilbahn zum Reichenbachfall
bei Meiringen erstmals in einem Buch. Vom Bau Ende des 19. Jahrhunderts
bis zur Sanierung Ende des 20. Jahrhunderts ist sie auf 82 Seiten mit
vielen farbigen Abbildungen von alten Postkarten, Fotos, Dokumenten und
Plänen zusammengefasst. Was beim Bahnbau in Harmonie begann,
entwickelte sich später zu einem wahren Krimi. Mit dem Buch wird das
längst vergessene Tun und Handeln der Personen um die
Reichenbachfallbahn, die Wasserkraftwerke und die Hotels am Reichenbach
wieder "lebendig". Im Rückblick ist es fast nicht zu glauben, dass die
einst im Haslital so bedeutende, heute etwas vergessene Bahn all die
heftigen Auseinandersetzungen um sie herum überstanden hat.
Von den Wurzeln der Bahn, über die Konzession und vom Bahnbau zur
Eröffnung wird die Geschichte der Drahtseilbahn unterhaltsam erzählt.
Im Kapitel Bahntechnik
wird in einfacher und verständlicher Form mit Fotos und Zeichnungen das
Bahnsystem beschrieben. Zwischendurch lockern im Buch immer wieder
blumige Zitate den Text auf und lassen den Leser schmunzeln:
"...
So kam es, dass bei der Eröffnung die Bahn einsehen musste: Unseren
Fahrplan kehren wir am besten gegen die Wand und scheren uns den Deut
um die berechneten Zeitintervalle. Wir können doch die Leutchen nicht
warten lassen bis sie anfangen sich zu Duzen. Fahren wir also hübsch
drauf los."
Ein grösseres Kapitel ist der Bahnsanierung
gewidmet. In Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege wurden die
Wagen vor der Jubiläumssaison, im Winter 1998/99, in den
Ursprungszustand von 1899 nachgebaut. Eine Fotoreportage lässt den
Leser die einzelnen Sanierungsetappen textlich und bildlich
mitverfolgen.
Die Hauptattraktion der Bahn bildet neben dem schönen mächtigen Wasserfall die Kampfstätte des berühmten Detektivs Sherlock Holmes
und seines Widersachers Professor Moriarty. In ein heftiges Handgemenge
verwickelt, fielen die beiden in die tosenden Wasser des
Reichenbachfalls. Sherlock Holmes und seinem "letzten Fall" ist im Buch
ein Kapitel gewidmet.
Der Postautoverkehr ins Reichenbachtal,
mit all seinen Auswirkungen auf das Gewerbe und den Tourismus der
Region, wirkte sich auch auf die Reichenbachfallbahn aus. Die
Sehenswürdigkeit, der Reichenbachfall, konnte nun auch mit dem Postauto
von der gegenüberliegenden Seite bewundert werden, was den
Bahnbesitzern überhaupt nicht gefiel ...
Eng mit der Bahn ist auch die Stromerzeugung am Reichenbach
verbunden. Im ihr gewidmeten Kapitel wird der Bau der Wasserkraftwerke
und die Hochs und Tiefs um ihren Besitz, die der Geschichte der Bahn in
nichts nachstehen, geschildert. Historische Aufnahmen vom Bau der
Druckleitung, des Kraftwerkes sowie der Karbidgewinnung in der
ehemaligen Kalziumkarbidfabrik, die der Hauptabnehmer der gelieferten
elektrischen Energie war, begeistern auch weniger technisch
Interessierte.
Eine unterhaltsame Lektüre nicht nur für Bahnliebhaber!
"... Das Buch ist eine technische Fundgrube und gehört ins Büchergestell jedes Seilbähnlers ..."
VTK
Heft August 1999
Das Buch ist ausverkauft und im Moment nicht mehr erhältlich.
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